Sie fühlen sich schlapp, müde und antriebslos? Sie schlafen schlecht oder haben vermehrt Stress im Job? Sie haben Angst vor einem Burn-out? Sie sind extrem vergesslich? Das können alles Symptome für eine Depression sein. Viele Millionen Deutsche leiden unter einer Depression und die Zahl steigt weiter.

Jeder ist für eine Depression anfällig, und Deutsche sind immer gestresster. Das verdeutlicht eine Forsa-Studie. Denn sechs von zehn Deutschen empfinden ihr Leben als stressig – jeder Fünfte steht sogar unter Dauerdruck. Am stärksten betroffen sind die 30- bis 40-jährigen, die unter der Last von Job, Karriere, Kind oder Ehe zu Depressionen neigen und aktive Hilfe brauchen. Mehr als jeder zweite Deutsche hat das Gefühl, dass sein Leben in den letzten drei Jahren stressiger geworden ist.
Bin ich schon Psycho?
Im Alltag saugt man schnell negative Emotionen und Energien auf, ohne sie wahrzunehmen. Das sorgt für eine traurige Stimmung, Ärger oder Aggression gegen sich selber und anderen Menschen. Ohne zu merken rutschen viele in eine Depression. Sie fühlen sich kraftlos, werden krank. Zu viel Stress kann dabei zu Bluthochdruck, Diabetes, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Tinitus, Magenproblemen und psychischen Störungen oder Angstzuständen führen. Alles mögliche Zeichen für eine Depression. Es ist deshalb wichtig zu wissen, wie man Depressionen vermeidet oder bekämpft.
Raus aus der Stress-Falle
Es entscheidet nicht unser Charakter, ob wir anfällig für Depressionen sind, sondern unser Erbgut und die Fähigkeit, mit Stress umzugehen. Sie können es schaffen, trotz einer Depression Freunde zu haben und viel Freude am Leben. Versuchen Sie den Tag mit guter Laune zu beginnen, zum Beispiel mit einem Espresso, einem frischgepressten Saft, Yoga oder QiGong. Denn mit einer positiven Stimmung starten Sie beruhigt und entspannt in den Tag. Sie strahlen Gelassenheit aus und genießen die Leichtigkeit des Seins.
Finden Sie Ihre Form der Entspannung
Sie können lernen, richtig auf negative Ereignisse in ihrem Leben zu reagieren. Keine Situation ist hoffnungslos, wenn Sie für sich erkennen, dass Sie aktive Hilfe benötigen und letztlich Sie für Ihre Entspannung und Gesundheit selbst verantwortlich sind.
Machen Sie Ihr Leben leichter, nicht komplizierter. Denn Verzweiflung, Angst, Hass oder Ärger können Probleme nur verschlimmern. Es ist wichtig, dass Sie sich selbst beobachten, um zu verstehen, was Ihnen nutzt und was schadet. Halten Sie sich auch von Menschen fern, die Ihnen nicht guttun. Auch im Job. Er ist der größte Stressfaktor. Bei einer starken psychischen Belastung ist es ratsam, den Job zu wechseln, damit Sie erst gar nicht in eine Burn-out-Spirale geraten und sich ausgebrannt fühlen.
Studien haben gezeigt, dass Menschen die bewusster mit positivem und negativem Stress umgehen, sich vor Depressionen schützen. Öffnen Sie sich, in dem Sie z.B. mit Freunden über Ihre Probleme sprechen. Lange Spaziergänge in der Natur sind auch Balsam für die Seele, ebenso schöne Stunden im Kreis von Freunden. Entspannung beugt Depressionen vor. Stoppen Sie den Stress, denn Sie haben ein Recht auf Muße!